Shiatsu


 

 

Was ist Shiatsu?

Shiatsu gilt in Japan und China als populärste Therapieform und die Wurzeln reichen zurück bis 530 v. Chr. Shiatsu ist eine manuelle

Behandlungstechnik und wird ausgeführt mit Daumen, Fingern und Handflächen, um den Energiefluss im menschlichen Körper anzuregen.

Dehnungen und Schaukeltechniken sowie Rotationen der Gelenke ergänzen die ganzheitliche Behandlung. Shiatsu ist ursprünglich aus der traditionellen Zwei-Hände-Technik der Chinesen entstanden.

Allerdings wurde Shiatsu erst im vorigen Jahrhundert in Japan durch Namikoshi und Masunaga zu einer sehr effektiven Behandlungstechnik entwickelt.

Es ist Arbeit an den Meridianen - jedem Organ ist ein Meridian zugeordnet und Disharmonien werden ausgeglichen.

Die Gründe warum unser Körper rebelliert sind bekannt: Angst, Stress, schlechte Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung. Zu Beginn einer Behandlung wird ein Gespräch geführt, welches einen Gesamteindruck vermittelt und die Lebenssituation und Vorgeschichte des Patienten erfasst.

Zusammen mit der energetischen Diagnose können Disharmonien festgestellt und behandelt werden. Zusätzlich werden die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser verwendet und für Diagnosezwecke miteinbezogen.

 

 

Eine Shiatsu-Behandlung ist kein Ersatz für eine anstehende medizinische oder psychiatrische Behandlung. Shiatsu ersetzt keine schulmedizinische Betreuung, wird jedoch bereits ergänzend zur westlichen Medizin in vielen Ordinationen angeboten, um Patienten ein Optimum an Behandlungsmöglichkeiten zu bieten.

 

"Die östliche Medizin ist nicht so sehr auf den Verstand und die Wissenschaftlichkeit begründet wie die Westliche. Wenn wir allerdings die Geheimnisse des Lebens achten und den Patienten dazu bringen, sich selbst wahrzunehmen, wird die Krankheit verschwinden und der Patient sich bemühen, von sich aus Gesund zu werden."

(Dr. Masunaga, Bergünder von Zen-Shiatsu)

 

Behandlung

Shiatsu ist eine Ganzkörperbehandlung welche speziell auf die Beschwerden des Klienten abgestimmt ist. Während der Behandlung liegt der Klient bequem auf einer Bodenmatte.

Aus dem stabilen Zentrum (Körpermitte = Hara) des Behandlers erfolgt mittels Schwerkraft die Druckausübung. Empfohlen wird eine bequeme Baumwollkleidung, um Rotationen und Dehnungen mühelos umsetzen zu können. Die Behandlungsdauer wird auf das individuelle Krankheitsbild und die Symptome abgestimmt, und bewegt sich zwischen 30 und 90 Minuten. Sie können aber auch ohne Krankheit von Shiatsu profitieren und Ihr Immunsystem stärken oder einfach nur eine wohltuende Entspannungsbehandlung genießen.

 

Wirkungsweise und Anwendungsgebiete

Shiatsu kann als eigenständige Behandlungsform, präventiv

zur Erhaltung der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens, oder zur Unterstützung und Begleitung anderer Therapien eingesetzt werden.

 

Wirkungsweise:

  Shiatsu aktiviert die Selbstheilungskräfte und stärkt das Immunsystem.

  Shiatsu führt zu einem insgesamt verbesserten Wohlbefinden, schult das Körperbewusstsein

   und erhöht die Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

  Shiatsu stimuliert das autonome Nervensystem und wirkt regulierend auf Herzfrequenz,

   Atmung und Muskeltonus.

  Shiatsu eignet sich hervorragend zur Gesunderhaltung, in der Prophylaxe und als

   Unterstützung anderer Therapien.

  

Anwendungsgebiete:

  Stress-Symptome wie Schlaflosigkeit, Nervosität,

   Erschöpfungszustände,Niedergeschlagenheit

  Beschwerden des Bewegungsapparates und der Muskulatur: Nacken-, Schulter- und

   Rückenschmerzen, bez. Verspannungen in diesen Körperbereichen,

   Tennisarm,Gelenksprobleme

  Migräne, Kopfschmerzen

  Verdauungsbeschwerden

  Menstruations- und Wechselbeschwerden,

   Unterstützung bei inneren Prozessen der persönlichen Veränderung und des Wachstums